Am 03. und 04. September 2026 drehte sich im Ruhrkongress Bochum alles um die Endoskopie. Dort fand zum ersten Mal die Fachveranstaltung „ENDO Ruhr Live“ statt. Dazu kamen namenhafte nationale und internationale Experten – unter anderem aus den Niederlanden, Belgien, Griechenland und Italien – zusammen, um sich über neuste Innovationen in der endoskopischen Diagnostik und Behandlung auszutauschen.
Unter dem Motto „Pflege gemeinsam gestalten: Vier Perspektiven – eine Praxis“ fand am 8. September 2026 der 5. Kongress der RUB-Kliniken im VPU Verband statt. In diesem Jahr richtete die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr die Veranstaltung auf ihrem Campus in Herne aus. Pflegefachkräfte der Ruhr-Universitätskliniken Bochum beschäftigten sich dort mit der Frage, wie Management, Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft und Pflegecontrolling gemeinsam die Patientenversorgung weiterentwickeln können.
Ausgezeichnete Krankenhaushygiene: Das St. Anna Hospital Herne und das Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum haben das MRE-Qualitätssiegel des Landeszentrums für Gesundheit NRW verliehen bekommen. Das Siegel bestätigt den vorbildlichen Umgang mit multiresistenten Erregern wie MRSA und MRGN.
Seit 20 Jahren steht PIA e. V. Brustkrebspatientinnen in Herne während und nach ihrer Erkrankung zur Seite. 2006 wurde die Patientinneninitiative am St. Anna Hospital Herne von betroffenen Frauen gegründet. Aus dem Wunsch nach Austausch und gegenseitiger Unterstützung ist seitdem ein vielseitiges Angebot entstanden.
Diabetes mellitus wird umgangssprachlich oft als Zuckerkrankheit bezeichnet: Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft zu hoch ist. Besonders schwerwiegend bei Diabetes sind allerdings die Folgeerkrankungen, die großen Schaden im Körper anrichten können. Um das zu vermeiden, haben Experten des St. Anna Hospital Herne die Krankheit besonders im Blick: Sowohl Menschen mit bekanntem Diabetes als auch Patienten, bei denen Diabetes bisher nicht festgestellt wurde und die wegen einer anderen Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden, werden vor Ort gezielt unterstützt durch drei Diabetologen der Klinik für Innere Medizin und der Klinik für Gastroenterologie. So können Besonderheiten berücksichtigt und erste notwendige Schritte für die frühzeitige Behandlung eingeleitet werden. Denn: Bundesweit benötigen jedes Jahr mehrere Millionen stationär behandelte Menschen mit Diabetes eine Mitbetreuung, um Komplikationen zu vermeiden.