Der Gastroenterologische Aschermittwoch im St. Anna Hospital Herne war in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der traditionsreichen Fortbildung versammelten sich zahlreiche Fachleute, um sich über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven der Gastroenterologie, Endoskopie und Viszeralchirurgie zu informieren und auszutauschen.
Im Rahmen der Veranstaltung gaben namhafte Fachleute aus Medizin und Forschung praxisnahe Einblicke in verschiedene Themen. Im Fokus standen vor allem innovative Ansätze in der medizinischen Praxis sowie die Rolle neuer Technologien in der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen. „Die Veranstaltung war eine wertvolle Gelegenheit, die Entwicklungen der letzten Jahre zu reflektieren und neue Perspektiven für die Zukunft zu gewinnen“, so Dr. Viktor Rempel, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie.
Prof. Dr. Andreas Erhardt, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am St. Petrus Krankenhaus in Wuppertal, sprach über die Bedeutung des Mikrobioms für die Gesundheit. Er erklärte, wie Bakterien und andere Mikroorganismen im Körper den Verlauf von Krankheiten beeinflussen können und welche neuen Behandlungsmöglichkeiten sich daraus in der Zukunft ergeben könnten. Ein weiterer wichtiger Beitrag kam von Prof. Dr. Andrea Tannapfel, Direktorin des Instituts für Pathologie an der Ruhr-Universität Bochum, die sich mit den modernen diagnostischen Verfahren in der Pathologie auseinandersetzte. Sie erläuterte, wie sich neue Technologien auf die chirurgische Praxis auswirken könnten und welche Chancen sich aus einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen Pathologie und Chirurgie ergeben.
„Besonders wichtig für die Patientenversorgung ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Fachrichtungen“, betonte auch Dr. Nurettin Albayrak, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „In der Behandlung von Erkrankungen wie jenen der Speiseröhre müssen wir über Fachgrenzen hinweg arbeiten, um die bestmögliche Behandlung für die Patienten sicherzustellen.“
„Der Gastroenterologische Aschermittwoch 2026 war ein voller Erfolg und hat erneut gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Austausch von Wissen für die Weiterentwicklung der Medizin ist“, so Dr. Viktor Rempel. „Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung dieser erfolgreichen Reihe im kommenden Jahr.“


