Der gestrige Gastroenterologische Aschermittwoch im St. Anna Hospital Herne war in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der traditionsreichen Fortbildung versammelten sich zahlreiche Fachleute, um sich über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven der Gastroenterologie, Endoskopie und Viszeralchirurgie zu informieren und auszutauschen.
Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Jährlich erkranken in Deutschland zwischen 13 bis 43 Personen pro 100.000 Einwohner an der Krankheit, die im schlimmsten Fall zu Organversagen und Entzündungen im ganzen Körper bis hin zum Tod führen kann. Patienten haben oft eine langwierige Behandlung vor sich, die besondere ärztliche Expertise erfordert. Der 47-jährige David Faraguna litt an einer besonders schweren Pankreatitis und hätte es fast nicht geschafft. Dank der umfassenden Behandlung des Teams der Klinik für Gastroenterologie und Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Anna Hospital Herne ist der zweifache Familienvater nun wieder gesund.
Diabetes mellitus zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen – und seine Auswirkungen auf Herz, Leber, Niere und Psyche machen ihn zu einer komplexen Herausforderung für die Medizin. Bei der Fachveranstaltung „Internistische Allgemeinmedizin – Schwerpunkt Stoffwechselerkrankung“ des St. Anna Hospital Herne diskutierten Ärzte aus Klinik und Praxis am Mittwoch, den 3. Dezember 2025, aktuelle Erkenntnisse und Behandlungsansätze rund um die vielfältigen Facetten von Stoffwechselerkrankungen.
Insgesamt zwölf Kliniken aus drei Krankenhäusern der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr haben vom Magazin Focus Gesundheit Auszeichnungen erhalten. Das St. Anna Hospital Herne und das Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum gehören außerdem deutschlandweit zu den Top 100 Krankenhäusern.
Als bei Oliver Hannemann im September 2021 die Diagnose Speiseröhrenkrebs gestellt wurde, war er gerade 30 Jahre alt, mitten im Berufsleben und ein fester Anker für seine Familie. Der selbstständige Dachdecker aus Gladbeck, Ehemann und Vater einer damals 9-jährigen Tochter, hätte nicht damit gerechnet, dass hinter seinen zunehmend stärkeren Schluckbeschwerden Krebs steckt – ein Schicksalsschlag, der sein Leben verändern sollte. Heute, knapp vier Jahre später, spricht er darüber, wie ihn moderne Hochleistungsmedizin, eine innovative Rekonstruktion der Speiseröhre mittels Dünndarmhochzug, ein eingespieltes Ärzteteam und seine Kämpfernatur zurück ins Leben gebracht haben.