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Klinik für Gastroenterologie

Achalasie

Achalasie ist eine seltene Krankheit, unter der die Betroffenen jedoch stark leiden können. Es handelt sich dabei um eine Verengung des Schließmuskels am Übergang von der Speiseröhre – dem Ösophagus – in den Magen. Aufgrund dieser Verengung können Speisen nur schwer oder teilweise gar nicht in den Magen gelangen. Betroffene leiden häufig unter Problemen bei der Nahrungsaufnahme und müssen während des Essens oft mit Wasser nachspülen. Manche Achalasie-Patienten haben außerdem Mundgeruch oder stoßen Essensreste wieder auf.

Bei der chirurgischen Methode wird das Divertikel durch ein Klammernahtgerät abgetragen. Eine offene chirurgische Vorgehensweise ist nur in Ausnahmefällen notwendig.

Achalasie – Diagnose

Um eine Achalasie zu diagnostizieren gibt es zusätzlich zu einer ausführlichen Anamnese auch weitere Verfahren. Nach einem detaillierten Arztgespräch wird eine sogenannte Ösophagus-Manometrie durchgeführt. Dabei wird ein dünner Schlauch durch die Nase in die Speiseröhre eingeführt. An diesem Schlauch sind mehrere Messpunkte bzw. Sensoren angebracht, die die Bewegung der Speiseröhre aufzeichnen. So kann sich der Arzt die genauen Bewegungen der Speiseröhre während des Schluckvorgangs anschauen und Abweichungen feststellen. Im Anschluss wird noch ein Röntgen-Breischluck durchgeführt, um mit absoluter Sicherheit eine Achalasie feststellen zu können. Patienten schlucken eine mit Kontrastmitteln versetzte Flüssigkeit während sie geröntgt werden. Auf dem entstandenen Video ist zu sehen wie das Schluckverhalten aussieht.

Achalasie – Behandlungsverfahren

Die Achalasie wird im St. Anna Hospital Herne mit unterschiedlichen Methoden behandelt, darunter die Behandlung mit einer Botox-Injektion oder mit der POEM-Methode. 

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