Selbstbestimmte Geburt im Kreißsaal St. Anna Hospital Herne
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Blick in einen Kreißsaal des St. Anna Hospital mit Geburtswanne für die Entbindung im Wasser und Entbindungsbett
Geburtshilfe

Geburt im konventionellen Kreißsaal

Natürliche Geburt im Kreißsaal Herne – Begleitung durch Hebammen und Ärzte

Der konventionelle Kreißsaal im St. Anna Hospital Herne bietet werdenden Müttern eine individuelle Geburt mit umfassender medizinischer Begleitung. Hebammen und Ärzte arbeiten dabei eng zusammen und stimmen die Betreuung auf den Geburtsverlauf ab.

Ebenso wie im hebammengeleiteten Kreißsaal, steht hier eine selbstbestimmte und natürliche Geburt im Mittelpunkt. Gleichzeitig können bei Bedarf jederzeit zusätzliche Untersuchungen, eine weiterführende Schmerztherapie oder medizinische Maßnahmen erfolgen.

Für wen eignet sich der konventionelle Kreißsaal?

Eine Geburt im klassischen Kreißsaal ist grundsätzlich für alle Schwangeren vorgesehen. Sie eignet sich besonders, wenn eine engere medizinische Begleitung gewünscht oder aufgrund der Schwangerschaft erforderlich ist.

Auch bei bestimmten Vorerkrankungen, einem Schwangerschaftsdiabetes, einer Beckenendlage oder nach einem früheren Kaiserschnitt kann eine vaginale Geburt möglich sein. Die individuellen Voraussetzungen werden im Rahmen der Geburtsplanung geprüft.

Die individuelle Geburtshilfe

Die Betreuung orientiert sich an der jeweiligen Situation sowie an den Bedürfnissen der Gebärenden. Freie Bewegung, bewusste Atmung und unterschiedliche Geburtspositionen sind Möglichkeiten, den Geburtsverlauf aktiv und selbstbestimmt zu gestalten.

Möglichkeiten der Schmerzlinderung

Geburtsschmerzen werden individuell wahrgenommen. Es stehen deshalb verschiedene Möglichkeiten der Schmerzlinderung zur Verfügung:

  • warmes Wasser und Massagen
  • Akupunktur und homöopathische Begleitverfahren
  • Schmerzmittel als Tabletten, Zäpfchen oder Infusionen
  • Pudendus-Anästhesie (lokale Betäubung des Beckenbodens, wenn die Geburt in der Endphase ist)
  • Periduralanästhesie, kurz PDA (Durchführung durch das Anästhesieteam)
  • Lachgas

Welche Form der Schmerzlinderung geeignet ist, richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen und dem Verlauf der Geburt.

Geburtspositionen und Wassergeburt

Die individuelle Wahl der Geburtsposition spielt immer eine wichtige Rolle. Sowohl im hebammengeleiteten als auch im konventionellen Kreißsaal können verschiedene Positionen ausprobiert und während der Geburt gewechselt werden.

Möglich sind beispielsweise:

  • Vierfüßlerstand
  • Gebärhocker
  • aufrechte oder stehende Position auf einer Matte
  • Geburt im Kreißbett
  • Wassergeburt

Eine Wassergeburt ist möglich, sofern die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Das warme Wasser kann entspannend wirken, die Beweglichkeit erleichtern und das Schmerzempfinden beeinflussen. Auch das Risiko eines Dammrisses und eines Dammschnitts reduziert sich bei einer Wassergeburt. Eine Wassergeburt bietet dem Kind einen sanften Übergang vom Fruchtwasser in ein Wasserbad, das dieselbe – und damit gewohnte – Temperatur hat.

 

Sicherheit und Geburtsplanung

Ärzte und Hebammen beobachten den Geburtsverlauf und das Wohlbefinden von Mutter und Kind aufmerksam. Sollten medizinische Maßnahmen notwendig sein, stehen diese rund um die Uhr direkt zur Verfügung. Die Betreuung wird an die jeweilige Situation angepasst und mit der Gebärenden besprochen.

Auch operative Geburtsverfahren können bei medizinischer Notwendigkeit erfolgen. Hebammen, Ärzte und das Anästhesieteam arbeiten dabei eng zusammen.

Weitere Informationen zur Geburt gibt es bei den Informationsabenden der Elternschule. Für die individuelle Planung kann ein Termin in der Geburtsplanung vereinbart werden.

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