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"über das Zentrum"

Ziel des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie ist die interdisziplinäre Bereitstellung des gesamten Spektrums diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen inklusive Prävention und Rehabilitation vom Kleinkind bis zum Hochbetagten. Das Beherrschen der gesamten konservativen, interventionellen sowie minimal- bis maximalinvasiven Behandlungen bietet die Möglichkeiten, vorhandene Resourcen voll ausschöpfen und somit für alle Erkrankungsbilder die jeweils geeigneten Therapien anbieten zu können. Auch unter dem Gesichtspunkt der öffentlichen Diskussion einer übermäßigen Zunahme von Operationen sind weitreichende Erfahrungen in allen Behandlungbereichen erforderlich. In unserem Zentrum nimmt die Frage der nichtoperativen, konservativen Therapiemöglichkeiten immer eine zentrale Stellung ein. Dies spiegelt sich auch trotz der hohen Operationszahlen im Verhältnis der nicht-operativen zu operativen Behandlungen aller Patienten wider. Dennoch muss bei entsprechenden Voraussetzungen die klare Entscheidung zur Operation jederzeit möglich sein. Die Konzantrierung in einem Zentrum bietet alle diagnstischen und therapeutischen Maßnahmen fachübergreifend "unter einem Dach".

   

Spezialisierung

Um den Entwicklungen in der Medizin auf theoretischem und praktischem Gebiet gerecht zu werden, ist heutzutage Spezialisierung erforderlich. Im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie erfolgen Entscheidung und Ausführung diganostischer und therapeutischer Maßnahmen durch langjährig erfahrene Spezialisten. Gleichzeitig wurde immer auf die Integration in das gesamte Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Wert gelegt, um den Vorteil der ganzheitlichen Betrachtungsweise des Bewegungsapparates zu berücksichtigen. Durch die zusätzliche Interdisziplinarität besteht eine Infrastruktur, die auch die Versorgung schwierigster und fachübergreifender Fälle gewährleistet.

Dieses Konzept eines eingebetteten Spezialbereiches hat sich als Grundlage guter Qualität bewährt, was sich auch durch ständig wachsenden Zuspruch von Patienten aus dem In- und Ausland, über 500 zuweisende Ärzte und regelmäßige Verlegungen aus anderen Krankenhäusern bestätigt.

   

Maximalversorgung

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie bietet als Einrichtung der letzten Instanz durch die zur Verfügung stehende Infrastruktur für 24 Stunden an sieben Tagen der Woche die Möglichkeit der Maximalversorgung in Diagnostik und Therapie. Somit können auch schwierigste Fälle mit Begleiterkrankungen oder Beteiligung anderer Körperregionen sowie jegliche Unfälle, Notfälle oder Komplikationen jederzeit versorgt werden. Das Zentrum ist über das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie in das Notarztrettungssystem integriert und steht auch für Verlegungen aus anderen Krankenhäusern immer zur Verfügung.

   

Erfahrung

Aufgrund der großen Patientenanzahlen, der Spezialisierung und des großen Spektrums bestehen im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie weitreichende Erfahrungen in der gesamten Diagnostik und Therapie. Diese erstrecken sich nicht nur auf den operativen sondern auch auf den konservativen Bereich. Durch ständige wissenschaftliche Nachuntersuchungen können Therapieergebnisse nicht nur kurzfristig, sondern auch mittel- und langfristig kritisch bewertet werden. Diese Erfahrungen können eine wesentliche Hilfe bei der Auswahl entsprechender Therapieverfahren darstellen und z. B. Komplikationsraten reduzieren.

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie beinhaltet ein internationales Ausbildungszentrum, führt regelmäßig Fortbioldungen durch und wird jährlich von über 100 Ärzten aus der ganzen Welt besucht.

   

Innovation

Der technische Fortschritt führt auch in der Medizin zu ständigen Veränderungen. In der Diagnostik können weiterentwickelte Verfahren wichtige Informationen liefern. Hier stehen dem Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie alle Geräte der neuesten Generationen zur Verfügung. Neben allen anderen bildgebenden Verfahren kommen z. B. drei Kernspintomographen oder die PET-CT (Positronen-Emissions-Tomographie) zum Einsatz. Einen weiteren Überblick gibt die Rubrik "Untersuchungen der Wirbelsäule".

In der Therapie können Innovationen ebenfalls einen beachtlichen Fortschritt bedeuten, sind aber immer kritisch unter Beachtung des wissenschaftlichen Hintergrundes zu betrachten. Sie müssen den etablierten Verfahren zumindest gleichwertig sein. Unter Berücksichtigung dessen kommen im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie die dem aktuellsten Stand der Technik entsprechenden Verfahren zur Anwendung. Verschiedene Operationsmethoden und Instrumentarien wurden hier entwickelt und werden weltweit eingesetzt.

   

nationale und internationale Zusammenarbeit

Ein wichtiger Faktor für Informations- und Erfahrungsaustausch ist heutzutage eine weltweite wissenschaftliche Vernetzung. Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie hat unter anderem Kooperationen mit verschiedenen nationalen und internationalen Universitäten, ist an Kongressorganisationen und wissenschaftliche Gremien beteiligt, führt Studien, Promotionen und Habilitationen durch oder berät wissenschaftliche Zeitschriften.  Diese Arbeit ermöglicht kurze Informationswege und durch aktive wissenschaftliche Mitgestaltung die kritische Bewertung von Ergebnissen.

   

Qualität

Neben bereits genannten Punkten, wie z. B. Erfahrung, Routine oder wissenschaftliches Arbeiten, ist für Qualität und die objektive Bewertung und Überprüfung dieser auch das Führen spezieller Statistiken von hohem Wert. Im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie werden seit Jahren Daten über z. B. Infektionen oder Komplikationen dokumentiert und kontinuierlich ausgewertet, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und beseitigen zu können.

   

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Leiter

Priv.-Doz. Dr. med. habil.
Sebastian Ruetten

Kontakt

Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie
Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
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Hospitalstraße 19
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Fon: +49 2325 986-2020
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