
Die Diagnostik und Therapie von Kindern kann sich erheblich von der von Erwachsenen unterscheiden. Häufig finden sich eigenständige Krankheitsbilder, die so beim Erwachsenen nicht auftreten. Zudem können allgemeine Grunderkrankungen bestehen. Somit ist die Infrastruktur eines interdisziplinären, speziell auf Kinder ausgerichteten Vorgehens erforderlich.
Obwohl versucht wird, so lange wie möglich auf Operationen zu verzichten, können diese aufgrund der Auswirkungen der jeweiligen Erkrankung oder Verletzung notwendig werden. Derartige Operationen können einen erheblichen Eingriff darstellen und erfordern große Erfahrungen des jeweils beteiligten Teams.
Neben den allgemeinen orthopädischen oder unfallchirurgischen Krankheitsbildern, die auch bei Kindern auftreten können, werden im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie auch alle speziellen Formen von Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden konservativ oder operativ in interdisziplinärer Vorgehensweise behandelt. Bei diesen speziellen Formen liegen die Schwerpunkte unter anderem auf angeborenen und erworbenen Wirbelsäulenveränderungen sowie der angrenzenden Strukturen (z. B. Skoliose, Kyphose, Wirbelgleiten, Tumore, Trichterbrust, etc.), auf angeborenen und erworbenen Veränderungen der Hüftgelenke (z. B. Hüftdysplasie und –luxation, Morbus Perthes, Epiphysiolysis capitis femoris, etc.) sowie auf Veränderungen des Fußes (z. B. Klumpfuß, etc.). Für ambulante Vorstellungen oder Nachuntersuchungen gibt es für Kinder eine gesonderte Sprechstunde.
Die Behandlung oder operative Therapie ist in die jeweiligen spezialisierten Fachbereiche eingegliedert, in denen sich weiterführende Informationen finden.
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Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
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